Mignon-Lebensläufe
Tim-Frederick Vianden
Der erste Azubi in der Geschichte des Circus Mignon beschreibt sich selbst als „10 Prozent höflich und 90 Prozent lustig“. Damit liegt Tim Vianden (22) mehr als richtig, denn seine schlagfertigen Bemerkungen sind die eines Gentleman. Da Tim gerne Erfinder, Kellner und Fotograf werden wollte, hat er im CIRCUS MIGNON eine ideale Entfaltungsmöglichkeit gefunden. Er hält den riesigen Zirkus-Garten in Schuss, fotografiert bei Shows und ist im Wiener Caféhaus als Waffelbäcker und Kellner mit von der Partie. Seine artistischen Ambitionen vernachlässigt Tim dabei nicht: Er war schon als König, Fotograf und Direktor in diversen Mignon-Produktionen im Einsatz. Seine aktuelle Disziplin ist die Feuer-Jonglage, wobei Tim gerne mit Harke und Besen während der Arbeit trainiert.
Christian Dauer
Christian Dauer versuchte es für eine Show („Königskinder“) als Artist am Diabolo, stellte dann aber fest, dass die Technik viel mehr sein Ding ist. „Der Dauer“ hat die klassische Karriere eines Mignon-Manegenhelfers hinter sich und ist heute Technischer Leiter: Auf dem Weg die Zirkus-Technik zu durchdringen ging ihm manches zu Bruch oder explodierte gar, doch heute bringt er alles zum Laufen, was nicht niet- und nagelfest ist. Inzwischen hat Meister Dauer sein Abi in der Tasche und nach einem Fulltime-Jahr im Circus Mignon wird er sicher der legitime Nachfolger von Daniel Düsentrieb.
Lilli Mühleisen
Die Vorzeige-Artistin: Die kleine Lilli baumelte in diversen Mignon-Produktionen am Liebsten unter der Zirkuskuppel. Legendär sind ihre Nummern am Luft-Ring in den Shows der Jugendgruppe. Lilli Mühleisen machte als erste Mignon-Artistin ihre artistische Leidenschaft zum Beruf. Sie studierte und trainierte in den letzten Jahren an der Londoner Zirkusschule, legte dort ihr Diplom ab und war bis vor kurzem mit ihrer Partnerin in Japan gebucht. Da Mignon im Sommer auf Sylt den Internationalen Artistenpreis SOLyCIRCO auslobt und dort die weltweit besten Artisten begrüßt, konnte sich Lilli für diesen Sommer qualifizieren. Zusammen mit ihrer schwedischen Partnerin Sara gewann sie den Sonderpreis Varieté.









